Top 5 Musik

Aktuelle Top 5 : 

  1. Sleep – Sleep

Die LP vom Ja! Panik Sänger Andreas Spechtl ist ein Album zum runterkommen, der Titel ist Programm.

 

Es ist Musik um runterzukommen, Schlafen muss ich davon nicht, aber im Wachzustand sich zu erden schafft diese Album ganz hervorragend. Das kann man vielleicht auch kritisieren, denn es ist eine vom Konzept geprägte Scheibe und somit auch nicht jedermanns Vorstellung von spontaner, freier Popmusik.

Alles ist konzeptioniert, der Titel, das Albumbild, die Musik, die Texte, alles weist auf den Ruhezustand hin und definiert ihn. Und genau das funktioniert bei mir großartig, Danke Herr Spechtl.

 

  1. Mutter – Text und Musik

 

Ist halte mich für nicht ganz unbewandert was den Zirkus der Popmusik seit ca. 20 Jahren angeht. Aber das mir eine solche Band erst nach 29 Jahren ihres Bestehens auffällt, lässt mich etwas zweifeln. Gerade weil ich auch die Hamburger Schule in dne 90 gern für mich entdeckte mit Bands wie Blumfeld, Tocotronic, Die Sterne, Kante etc. aber die Berliner um max Müller, welche sich auch in dieser Szene aufhielten, waren bis zu diesem Jahr und ihrem fantastischen neuen Album noch nicht bekannt. Die Verbindung zur Hamburger Schule it deutlich zu hören und sicherlich für mich ein Aufhänger mich stärker in die Materie von Text und Musik einzulassen was ich auch getan habe und ich mag die Mischung aus Punk, Rock und Pop klingt einfach wie auf mich zugeschnitten mit Musik habe ichmich schon eindrücklich beschäftigt, jetzt ist Text noch drann, vielleicht rutscht Mutter sogar noch weiter nach oben.

 

 

 

  1. Bilderbuch – Schick Schock

 

Wieder Musik aus Österreich, das bergige Ländle ist so ein Popmusik Exporteur wie schon lange nicht mehr und das auf ganz hohem Niveau. So ist es nicht verwunderlich das auch Bilderbuch bei mir immer noch ganz oben rangieren, obwohl das Album schon ein paar Monate auf dem Buckel hat. Genauer gesagt 6. Man vergeht die Zeit, aber die sind soo Smart die Jungs, coole Beats, funkige Gitarre und obwohl ich den Wiener Schmähh nicht wirklich „atraktiv“ finden, er stört micht hier nicht, ganz im Gegenteil, ohne diese schmalzig, ölige keine Ahnung schnöselige es funktioniert, viel Ironie und ganz viel Pop. Ein heißer Kanditat für das Album des Jahres.

 

  1. Father John Misty – I Love You Honeybear

 

Josh Tillman alias Father John Misty ist auch eine Überaschung, welche mich diese Jahr ereilt hat, und mit die ich nicht im geringsten auf der Rechnung hatte. Er war der Drummer der Fleet Foxes und dieser Punkt seiner Vita spricht schon alleine für Qualität und aber nicht nur seine Vergangenheit überzeugt, sondern auch die Vielfalt ist so ist über jeden Zweifel erhaben.

Die Mischung aus Folk, Country, Electro , Blues und Pop geht auf. Er gibt sich gerne als Wolf im Schafspelz. Die Texte sind teils bissig, teilweise Verträumt, teils auch beides. Und genau das wird mit musikalischer Vielfältigkeit auch noch unterstrichen. Wie kann man diese Album nicht lieben……ICH WEIß ES NICHT.

 

  1. Courtney Barnett – Sometimes I Sit and Think, Sometimes i just Sit 

Alleine für diesen Albumtitel muss man die junge Australierin lieben. Entdeckt habe ich sie durch ihren kleinen Indie Hit auf YouTube (Avant Gardener) Ein Song über einen Asthma Anfall…Grandios, das muss man erst einmal bringen.

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Lp Sometimes I Sit And Think And Sometimes I Just Sit

Vermutlich bin ich gleich auf den Zug ihrer Komposition gesprungen, weil er alles hat was ich liebe. Das heißt das Gesamtpaket ist was stimmt. Musikalisch bekomme ich Slacker Mucke die sich so vertraut anfühlt.

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Courtney Barnett

Es klingt nach Pavement, Blur, Breeders, Dylan und Velvet Underground, nach quietschenden Gitarren und leicht windschiefen Eigensinn. Das ist clever, ohne clever sein zu wollen. Es klingt lässig ohne Banal zu sein, obwohl die Banalitäten des Lebens thematisiert werden. Es sind Themen wie auf eine Party gehen, das Leben in der Vorstadt, Biogemüse und der Müßiggang (welcher mehr Anerkennung verdient). Das ist groß, größer am größten und es kommt mit der Faust der Unabhängigkeit direkt in die Fresse, selten, dass ich sooooooo unvorbereitet erwischt wurde wie von Courtney Barnett, meine Verbeugung.

 

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